Kennen Sie das? Die Luft ist raus, der Frust ist groß.

Ein jeder kennt das Gefühl. Die Luft ist raus, der Frust ist groß, das Ziel rückt in die Ferne. Das passiert im Berufsleben genauso wie privat. Nur dass es Unternehmer die Existenz kosten kann.

Doch was ist passiert? Dafür dass man den Glauben an seine Ziele verliert, kann es viele Gründe geben. Zum Beispiel diesen: Ein wichtiger Geschäftspartner erweist sich plötzlich als schwierig und das gemeinsame Projekt kommt nicht voran. Durch die Verzögerung und nicht vereinbarte, zusätzliche Korrekturschleifen gerät das Budget in Schieflage. Erste Rechnungen können nicht mehr bezahlt werden. Lieferanten beschweren sich. Der Kunde ist wegen der Verzögerung verärgert.

Die Stimmung kippt. Ein Gefühl der Hilflosigkeit macht sich breit. Der Frust wächst. All die schönen Ziele, die wir mit unserem Unternehmen erreichen wollten, lösen sich vor unseren Augen auf. Wir sehen kein Land und keine Lösung mehr. Manche Unternehmer schrauben in solchen Momenten ihre Ziele zurück oder geben ihre Träume ganz auf. Aber das sind dann oft die Momente, die wir später im Leben bereuen.

Hopfen hilft und tief durchatmen

An dieser Stelle erstmal Stop, halten Sie inne und atmen Sie tief durch!

Wer schon länger Verantwortung in Unternehmen trägt oder selbst Unternehmer ist, kennt solche Durststrecken und weiß, dass sie nicht so außergewöhnlich sind. Sie sind also keine Jahrhundertkatastrophen, sondern gelegentlich wiederkehrender Bestandteil des Unternehmerdaseins.

Wer das weiß, kann sich wappnen. Für dicke Bücher findet in dieser Situation keiner Zeit und Nerven. Schnelle und erprobte Erfolgsrezepte zur Selbstmotivation und Zielerreichung müssen her. Wer mag, trinkt erstmal einen gesunden Hopfentee. Der beruhigt die Nerven und macht den Kopf frei für konstruktive Ideen. Bierliebhaber können sich natürlich auch ein Glas Notfallbier gönnen – aber nur eins.

Die PILS-Formel hilft, Ziele im Auge zu behalten

Eine solches Erfolgsrezept ist die PILS-Formel. Sie hilft dabei, sich auch unter schwierigen Umständen selbst zu motivieren, Ziele im Auge zu behalten und sie zu erreichen!

Die PILS-Formel:

P steht für positiv: Definieren Sie für sich, was Sie wollen. Das ist meist das Gegenteil von dem, was sie nicht wollen. Und das wissen die meisten ziemlich genau. Zu wissen, was man nicht will, ist aber leider nicht zielführend. Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Kneipe und sagen zur Kellnerin: “Ich will keine Apfelschorle und auch keinen Wein. Auch nach Kaffee ist mir gerade nicht.”

Bestenfalls bekommen Sie als Antwort die Getränkekarte. Im Unternehmerkontext geht es darum, Kooperationen, Kooperationspartner und Kunden zu definieren. Nicht: “Ich will keine unzuverlässigen Kooperationspartner mehr”, sondern: “Ich will zuverlässige, konstruktive Kooperationspartner und Kunden, mit denen die Arbeit Spaß macht”. Solche Kunden nennt man übrigens Wunschkunden.

I steht für initiativ: Warten Sie nicht darauf, dass Dinge von selbst passieren. Nehmen Sie sie in die Hand. Sie sind schließlich UnternehmerIn. Wenn Sie in der Kneipe bestellen wollen, dann heben Sie die Hand, suchen Sie Blickkontakt zum Kellner oder sprechen Sie ihn an.

Wenn Sie sich im Business neue oder andere Kunden wünschen, dann sehen Sie sich Ihre bestehenden Kunden an. Wer von denen fällt in die Kategorie Wunschkunde? Ein Wunschkunde ist ein Kunde, der maximal von Ihrem Angebot profitiert, das auch so sieht, gern Ihre Rechnung bezahlt und Sie auch noch weiterempfiehlt. Finden Sie heraus, was den Wunschkunden ausmacht und suchen Sie sich mehr von der Sorte.

L steht für lebensnah: Sehen Sie sich Ihre Ziele kritisch an. Haben Sie Meilensteine gesetzt? Sind die Etappen für Sie erreichbar, auch in der gesetzten Zeit? Benötigen Sie eventuell Unterstützung von Experten? Und: Passt das Ziel auch zu Ihnen, Ihren Kunden und Ihrem Umfeld? An der Currywurstbude werden Sie kein 3-Gänge-Menü ordern und in einer Braustube keinen Champagner. Übertragen auf Ihr Unternehmen heißt das, bleiben Sie bodenständig und realistisch, also lebensnah. Wenn Sie bislang zehn Akquisetelefonate täglich geführt haben, dann ist es unrealistisch, wenn Sie sich plötzlich 100 Telefonate pro Tag vornehmen. Vertrauen Sie hier Ihrem gesunden Menschenverstand.

S steht für souverän: Wenn der Weg klar ist, dann geben Sie jetzt Gas! Stehen Sie mit Ihrer ganzen Leidenschaft hinter dem Ziel und verfolgen Sie Ihren Plan Etappe für Etappe.

Belohnen Sie sich für das Erreichen von Meilensteinen. Klopfen Sie sich selbst auf die Schulter, prosten Sie sich zu und seien Sie stolz auf sich! Damit verinnerlichen Sie Erfolge und das wiederum stärkt sie für zukünftige Durststrecken.

Über Peter Kenzelmann

Peter Kenzelmann ist der Business-Brauer. Als Keynote Speaker ist er angetreten, um der deutschen Wirtschaft Business-Strategien unterhaltsam näher zu bringen. Der Multi-Unternehmer erzählt in seinen Keynotes, wie er seine Unternehmen gegründet hat, welche Fehler ihm fast den Hals gebrochen hätten und wie er letztlich erfolgreich wurde. Als Bierliebhaber und Brauereibesitzer verwendet er dabei am liebsten Metaphern aus der Braukunst. Seine provokante These: „Was nicht auf einen Bierdeckel passt, kann weg!“ Weitere Informationen: www.kenzelmann.de

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