Sie wollen auf Wanderschaft gehen? Dann sollte Sie auf bestimmte Dinge besonders achten.

Eine Wanderung an der frischen Luft und der freien Natur kann schon etwas sehr entspannendes haben. Nicht ganz so entspannt ist es allerdings, wenn man beim Wandern wichtige Utensilien Zuhause vergessen hat. Damit das nicht passiert, haben wir folgende Liste für Euch zusammengestellt.

Auf den Rucksack kommt es an

Wer lange draußen unterwegs ist, muss viele Dinge dabei haben: Proviant, Ausrüstungsgegenstände und natürlich auch funktionelle Outdoor-Kleidung. Und wo trägt man all diese Sachen? Genau: Auf dem Rücken. Daher ist der erste Gegenstand, auf den man besonderen Wert legen sollte, der Rucksack. Glücklicherweise gibt es viele Outdoor-Marken wie Fjällräven, Jack Wolfskin oder Patagonia, die anständige Rucksäcke im Angebot haben. Ob kurze halbtätige Wanderung, längerer Wochenendtrip oder gar eine mehrwöchige Wanderung durch Europa oder Skandinavien – ohne den richtigen Rucksack geht gar nichts. Achtet daher bei der Auswahl darauf, dass der Rucksack sowohl funktionell ist, aber auch gut auf dem Rücken sitzt und ihn nicht mehr als nötig belastet. Denn leider ist es so: Ein schlechter und nicht ergonomischer Rucksack kann Euch schnell den gesamten Trip vermiesen. Und das wollen wir doch alle nicht, oder?

Die Grundausstattung auf Wandertour

Bevor Sie sich auf den Weg machen, sollten Sie sich leicht aufwärmen. Entweder noch vor der Tür mit leichten Stretch-Übungen, oder aber mit leichtem Gehen innerhalb der ersten 30 Minuten der Route. Starten Sie nämlich zu schnell ins Abenteuer, kann das zu Verletzungen führen. Daher lieber langsam anfangen, dann ist noch Luft nach oben. Dabei haben sollte man bei kurzen Touren, sowie auf längeren Ausflügen in jedem Fall folgendes:

  • Funktionskleidung zum Wechseln
  • leichte Jacke, im Idealfall atmungsaktiv
  • Im Sommer: Sonnencreme, Sonnenbrille und Sonnenhut
  • Im Winter: Sonnencreme, Sonnenbrille (je nach Wanderhöhe), Mütze und Handschuhe
  • Erste Hilfe Ausrüstung

Auch an das leibliche Wohl denken

Gerade während einer Wanderung in den Bergen verbraucht man viele Kalorien. Um dann nicht kurz vor dem Gipfel schlapp zu machen, sollte man seinen Körper durchgehend mit Kalorien versorgen. Für den schnellen Kick zwischendurch, um einen Hungerast abzuwenden, eignen sich Lebensmittel mit sehr viel Zucker sehr gut. Also

  • Traubenzucker Lutschbonbons
  • Bananen
  • spezielle Riegel

Diese Lebensmittel spenden aber nur sehr kurzzeitig Energie. Auf längeren Wandertouren sollten Sie sich daher um eine gesunde und ausgewogene Ernährung bemühen. Dazu gehören viele Vollkornprodukte, Obst (beim Wandern bietet sich Trockenobst an) und Eier, Fisch- und Fleischkonserven. Die Muskeln brauchen nämlich nicht nur Zucker, um volle Leistung bringen zu können, sondern auch viel Eiweiß. Und das findet sich hauptsächlich in Fisch, Fleisch und Eiern. Hartgekocht lassen sich die auch sehr gut in den Rucksack packen.

Neben dem Essen gehört natürlich auch Trinken mit zum Proviant dazu. Hier empfiehlt sich am ehesten Wasser oder Apfelschorle. Denn die stillt nicht nur den Durst und versorgt den Körper mit wichtigen Mineralien und Nährstoffen, sondern hat auch jede Menge Zucker – der liefert wiederum Energie.

Auf etwas Proviant verzichten. Dafür aber großzügig Getränke einpacken

Aber auch Wasser hat einen klaren Pluspunkt: Hat man sich auf der Tour verletzt, kann man mit klarem Wasser die Wunde auswaschen, bevor man sie verarztet. Mit Apfelschorle oder anderen gesüßten Getränken geht das natürlich nicht. Unser Tipp: Sollte der Rucksack zu schwer werden, lieber auf etwas Proviant verzichten, dafür aber großzügig Getränke einpacken. Unser Körper kommt eher ohne Essen aus, als ohne Flüssigkeit.

Größere Wandertour? Dann gehört das in den Rucksack

Die nächste Wandertour soll etwas größer werden und über mehrere Tagen dauern? Dann sollten Sie auch umfangreicher packen. Bei diesem Trip kommt es zunächst darauf an, ob Sie in einer Hütte oder unter freiem Himmel übernachten. Entscheiden Sie sich nämlich für das komplette Outdoor-Abenteuer, darf das richtige Zelt nicht fehlen. Außerdem muss ein leichter und funktioneller Schlafsack unbedingt mit auf die Reise. Glücklicherweise gibt es mittlerweile wirklich gute Schlafsäcke, die warm halten und trotzdem sehr leicht zu transportieren sind. Im Herbst und Frühjahr empfiehlt sich außerdem eine kleine Isomatte. Auch die gibt es bereits in handlicher Form und mit vielen Funktionen: Manche Modelle blasen sich auch ganz selbst auf. So schläft man selbst auf einem felsigen Untergrund recht gemütlich.

Auf der Wanderung auch an die Sicherheit denken

Was in keinem Wanderrucksack fehlen sollte: Eine gut bestückte Erste Hilfe-Ausrüstung und eine Notfallapotheke. Denn gerade auf einer Wanderung kann es leicht passieren, dass man sich in einem Gebiet aufhält, in das so schnell kein Arzt oder Sanitäter kommen kann. Daher gehören Dinge zur schnellen Wundversorgung auf jeden Fall auch in den Rucksack. Konkret bedeutet das:

  • Messer oder Schere
  • Pflaster und Verbandmaterial
  • Einmal-Handschuhe
  • Desinfektionsmittel
  • Pinzette
  • Rettungsdecke

Trotz GPS sollte man auch immer noch eine Karte dabei haben

Zur Sicherheit gehört aber auch, dass man Hilfe rufen und sich orientieren kann. Ein Handy sollte daher immer mit auf Wanderung dabei sein. Im Idealfall ist das auch noch aufgeladen. Wer länger unterwegs ist, sollte noch eine Powerbank dabei haben, um das Telefon auch auf der Wanderung laden zu können.

GPS-Geräte und Karten gehören ebenfalls zur Grundausstattung mit dazu. GPS-Geräte können sehr nützlich sein, wenn man sich in unbekanntem Gebiet orientieren muss. Aber nicht nur das: Neuere Geräte haben auch eine sogenannte Rückführfunktion. Die leistet in etwas da, was Hans und Gretel mit den Brotkrumen versucht haben – nur eben zuverlässig: Zurückgelegte Routen können mit dieser Funktion eingespeichert werden. Weiß man später nicht mehr genau, wo man sich befindet, verwendet man einfach die Funktion und lässt sich an den Ausgangspunkt zurück lotsen. Trotz allem sollte man auch immer noch eine Karte mit dabei haben, denn schließlich kann das GPS-Gerät mal ausfallen. Für diesen Fall sollte man unbedingt einen Back-up-Plan haben.

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